Nach gerade mal einem Monat als Theologischer Bildungsreferent bei der KLJB durfte ich am letzten Wochenende gleich am Frühjahrslandesausschuss im Haus Werdenfels teilnehmen. In erster Linie war das Ziel für mich natürlich, die Delegierten kennenzulernen. Aber auch inhaltlich hatte der Ausschuss einiges zu bieten:
Herauszuheben ist zum einen die Beschäftigung mit gesellschaftspolitischen Positionen, die die KLJB in die Diskussionen im Vorfeld der bayerischen Landtagswahl in diesem Jahr einbringen will. Migration, Klima, ländlicher Raum und Bildung sind die Schwerpunktthemen, in denen sich die Landjugend auf der Grundlage christlich verantworteter Gerechtigkeits- und Beteiligungsvorstellungen und einem diakonischen Verständnis der Jugendpastoral in den letzten Jahren schon positioniert hat. Diese Positionen wurden in einem Studienteil zusammengetragen, diskutiert und ergänzt. In der Folge sollen nun bayerische Landtagspolitiker aller Parteien mit dieser spezifischen Perspektive auf grundlegende Herausforderungen unserer Gesellschaft konfrontiert werden. Die Forderungen im Einzelnen sind in den in den letzten Jahren verabschiedeten Beschlüssen der KLJB Bayern auf deren Website nachzulesen und werden dort in den nächsten Wochen sicher auch in komprimierter Form veröffentlicht werden.
Zum anderen wurde auf dem Landesausschuss das neue Projekt der Landjugend »K gewinnt – GlaubensFragen wagen« mit einem Gottesdienst und einer Präsentation am Abend eröffnet. Spielerisch soll durch dieses Projekt die Auseinandersetzung mit Glaube und Kirche angeregt werden (näheres dazu in einem späteren Eintrag).
Ich denke, gerade diese beiden Aspekte machen deutlich, was es mir schon immer leicht gemacht hat und immer noch leicht macht, mich mit der KLJB zu identifizieren: Die Verbindung von Anregungen zur intensiven Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und christlich motiviertem gesellschaftlichem Engagement – natürlich im Fall der KLJB mit dem Fokus auf Jugendliche und die Bewohner ländlicher Gebiete.
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