Den regelmäßigen Lesern dieses Blogs wird aufgefallen sein, dass sich meine Beiträge in den letzten sechs Wochen ziemlich in Grenzen gehalten haben. Das lag nicht etwa daran, dass mir die Themen ausgegangen wären, sondern einfach an der fehlenden Zeit. Es war – wie fast jedes Jahr im Advent – halt einfach viel zu tun.
Eine Konsequenz aus diesem „viel zu tun haben“ ist, dass ich nun ab Mitte Januar 2008 an der Landesstelle der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern in München als „Theologischer Bildungsreferent“ arbeiten werde. Ein spannender Job in einer – soweit ich es bisher beurteilen kann – sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre mit Aufgaben, die ich reizvoll und herausfordernd gleichzeitig finde. Ich werde u.a. mitzuständig sein für den im Bereich der Jugendpastoral doch relativ bekannten „Werkbrief für die Landjugend“, insbesondere für die Ausgaben mit theologischem Schwerpunkt. Darüber hinaus wird es auch um die Konzeption / Begleitung / Durchführung von dezentralen Verbandsprojekten im Bereich Theologie und Glaubensbildung sowie entsprechende Fortbildungen gehen, ebenso wie um die Organisation von landpastoralen Konferenzen usw. Alles in allem auch vom Arbeitsfeld her ziemlich abwechslungsreich. Und wenn man sich das inhaltliche Profil der KLJB (ich empfehle die Homepage) anschaut, dann dürfte wohl auch keine Gefahr bestehen, dass meine sozialethischen Interessen keine Anknüpfungspunkte finden.
Trotz Antritt der neuen Stelle hoffe ich, dass sich im neuen Jahr wieder mehr Zeit für ausführlichere und thematische Posts findet. Ideen habe ich schon einige und vielleicht kommen jetzt im neuen Umfeld ja auch hin und wieder ein paar jugendpastorale Gedanken dazu.
Allen regelmäßigen, punktuellen und eher zufälligen Lesern meines Blogs wünsche ich an dieser Stelle auf jeden Fall schon einmal ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Auf dass uns die Botschaft von der Menschwerdung Gottes, die Botschaft der Engel von Frieden und Gerechtigkeit auch über die Weihnachtstage hinaus positiv beunruhige im Blick auf unsere allzu menschliche, nicht immer friedliche und wohl auch nur selten „gerechte“ Welt.
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